Zwischen Erhalt und Wandel

Interiordesign I Kirchenumnutzung

Übersicht

Alte Mauern, neues Leben. Für die St. Petrikirche in Münster entsteht ein fiktives Konzept, das den Bestand bewahrt und ihn zugleich öffnet: für Studierende, Nachbarschaft und alle, die einen Ort zum Bleiben suchen.

Gestaltet für

Jahr

Juli, 2026

Zeitraum

8 Wochen

Team

Frauke Rotte, Amelie Dörflinger

Vision

The Approach

Kirchen verlieren vielerorts ihre ursprüngliche Aufgabe, bleiben aber prägende Orte im Stadtbild. Das Projekt versteht den Leerstand als Chance. St. Petri soll weiter gebraucht werden und als Treffpunkt für Studierende, Nachbarschaft und Kulturinteressierte funktionieren. Entstehen soll ein Raum, der zum Bleiben einlädt, ohne dass etwas konsumiert werden muss.

Ausgangslage

Der Bestand ist wertvoll und sensibel zugleich.

Der Denkmalschutz, die Größe des Kirchenraums und die besondere Atmosphäre verlangen eine Gestaltung, die sich zurücknimmt und trotzdem klar erkennbar neue Qualitäten schafft.

Ansatz

Weiterbauen statt Ersetzen

Der Bestand wird nicht überformt, sondern ergänzt, sodass Neues und Altes ablesbar bleiben. Die neuen Funktionen entstehen nach dem Haus-im-Haus-Prinzip als eigenständige Einbauten im Kirchenraum, die historische Hülle bleibt unberührt. Alle Eingriffe sind reversibel. Das schützt die Substanz und hält den Raum für künftige Nutzungen offen. Eine klare Raumlogik sorgt dafür, dass Konzentration und Austausch nebeneinander möglich sind: Das rechte Seitenschiff ist als Ruhezone angelegt, Gruppenarbeit findet ausschließlich in separaten Ruheboxen statt. Das Café wird studentisch betrieben und ist ohne Konsumpflicht zugänglich.

Zeichnungen

Umsetzung

Ausstellung